Radolfzell - Unbeeindruckt zeigte sich die Polizei von einem kuriosen Hilferuf in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ein in der Nacht heimkehrender Anwohner musste zu seinem Erstaunen feststellen, dass unbekannte Witzbolde seine Biotonne auf einen in der Straße geparkten BMW gestellt hatten. Alleine konnte der Anwohner die Biotonne nicht vom Dach des Fahrzeuges wuchten, er befürchtete Kratzer im Lack des ungewaschenen Fahrzeuges. Die informierten Beamten konnte auch nicht weiterhelfen, sie waren mit diversen Einbrüchen in der Nacht beschäftigt. So blieb nur ein Warten auf den Fahrzeugbesitzer. Der Gesichtsausdruck des Autofahrers ist leider nicht bekannt.
Gutten Tag,
Mit all dir Achtung ,die ich für Sie Ihrer Persönlichkeit habe,bitte ich Sie
sich darüber keine Sorgen zu machen,da ich zugestehen muss ,dass das
Devisengeschäft einer so grossen Summe einem ängstlich machen kann.Ich
sollte um Ihre Einwilligung und Zustimmung fragen bevor ich Ihnen diesen
Vorschlag mache.Verstehen und erlauben Sie mir bitte ,dass ich so verfahren
muss,der Wichtigkeit der Sache wegen.Eine Antwort von Ihnen würde mir sehr
behilflich sein.
Ich bin Tom Taylor,Notar vom Beruf und vertrete einer Ihrer Landesmann;Herrn
Wolfgang,der bei dem Ölunternehmen Shell in Lome,Togo arbeitete.Am 21.April
2006 hat meinen Kunde mit seiner Frau und ihrer Tochter einen schweren
Unfall auf Novissi Strasse gemacht.
Unglücklicherweise sind alle Insassen ums Leben gekommen.Seit dem habe mich
auf der Suche
nach seinen engen Verwandten bei der deutschen Botschaft hier in
Lomegemacht.Aber leider ist es mir bis jetzt nicht gelungen sie ,zu
finden. Nach
vielen erfolgslosen Versuchen habe ich entschieden seine Spuren bei der
togoischen Handelskammer,zu verfolgen,mit der Hoffnung einer seiner
Verwandte zu finde.Dort bin ich auf Ihren Namen gekommen und ohne zu zögern
nehme ich direkt Kontakt mit Ihnen.
Ich habe entschieden Sie zu kontaktieren,damit Sie mir helfen eine Summe
,deren Betrag SS11,5Mio(Elf komma fünf Millionen US
Dollar)zurückfzuühren,die mein seinem Konto hat,bevor sie von der Bank
beschlagnahmt wird oder ungültig erklärt wird.Die Bank hat mir schriftlich
angemeldet ihr den Namen einer seiner Verwandten in den kommenden 20
Tagen,zu geben,sonst wird das Konto beschlagnahmt.
Da ich seit fast einem Jahr keiner seiner Verwandten gefunden habe,bitte ich
Sie um Ihrer Eiwilligung ,damit ich Sie als sein Verwandter bei der
Bank erkläre.Sie haben denselben Namen wie er und deshalb möchte ich,dass
Sie als seinen Verwandte stehen damit das Geld Ihnen bezahlt wird.Aber zuvor
möchte ich Ihre ganze Zustimmung bekommen.Danach werden wir über Ihren
Anteil an dieser Summe und die Zahlungsbedingungenb diskutieren.
Ich verfüge über alle notwendigen Informationen und gesetzlichen
Dokumente,um die Beanstandung zu unterstützen.Alles,was ich von Ihnen
verlange ist eine ehrliche Kooperation von Ihnen,damit die Transaktion keine
Probleme kennt.Ich versichere Sie,dass alles gesetzlich vollzogen wird.Sie
werden vor jeder Gesetzverletzung geschützt werden. Bitte schreiben Sie an
diese meine Private E-Mail adresse für sicherheit
grund: [emailadresse gelöscht]
Mit freundlichsten Grüssen.
Tom Taylor,Esq.
Sie schauen in euer Konto.
Sie wollen eure Mails lesen.
Sie wollen wissen mit wem ihr telefoniert.
Und ihr redet über … Häuserwände.
Gefunden beim Blinkenlicht:
http://twitter.com/blinkenlicht/status/21383445878
Überall wird von der Abschaffung der Diskriminierung gesprochen. Es gibt in DE sogar ein Anti-Diskriminierungsgesetz. Doch wenn man solche Meldungen liest, fühlt man sich als Junge diskriminiert:
Zeit verschmilzt. Verdichtet sich.
Verbindet. Einen Ort vor den Toren der Stadt. Der Flüsterstadt.
Pause. Gibt es keine. Durchhalten ist angesagt.
Zum Lachen. Ist keinem zumute.
Bedrückend die Geschichte über die Geschichte. Ohne sie nachzuspielen. Als Anreiz genommen.
Und doch eine eigene Geschichte erzählend. Menschenverachtend. Mitreißend.
Langatmig. Keine Langeweile. Tote erstehen auf.
Die Vergangenheit wird zur Zukunft. Die Zukunft zur Gegenwart. Epochen treffen sich. Humor scheint durch. In einer humorbefreiten Zeit.
Ein seltener kurzer Moment. Stille. Ein Monolog. Lange.
Zeit verschmilzt in der Flüsterstadt.
Samstag Nachmittag, gegen 14 Uhr:
Türklingel: Ring Ring
Ich durch die Sprechanlage: Ja?
Von unten: Deutsche Telekom!
Ich denke mir: Was wollen die um die Uhrzeit? Wir haben keine Verträge mit denen.
Ich laut: Ja und?
Telekomiker: Sie sind doch Kunde von uns?
Ich: Nein!
Unten Denkpause.
Telekomiker: Seit wann sind sie kein Kunde?
Ich denke mir: Will der mich jetzt verarschen? Was will der mir wohl jetzt aufschwätzen?
Ich: Wir sind keine Kunden. Tschüss. Aufgelegt. Nervensägen.
Es gibt ein Leben ohne Telekom. Ein sehr gutes sogar. Und vor allem schneller und billiger.
Überhaupt, Firmen, die Haustürgeschäfte nötig haben, sind meist nicht seriös. Sie überfallen den Kunden.
Quatschen ihn tot. Bis er unterschreibt.
Rosa T, du kannst mich mal.
Eingeschnappt sind sie. Die Befürworter des Konstanzer Konzerthauses. Stark fühlen sie sich, die Gegner des Konzerthauses auf Klein Venedig. Sachliche Diskussionen gibt es zwischen den beiden Lagern keine mehr. Dabei war das große NEIN vom Sonntag eben kein NEIN zum Konzerthaus an sich. Es war lediglich ein NEIN an den Standort und ein NEIN zu der Größe. Es war ein NEIN zu der Absolutheit mit der der Standort Klein-Venedig von den Befürwortern als alleinige Möglichkeit verkauft wurde. Es war ein NEIN zu der Verfahrensweise, und es war ein NEIN zu den Kosten.
Ich sehe das NEIN vom Sonntag aber auch als JA zu einem Konzerthaus. Die Philharmonie braucht ein angemessenes Haus. Das wird kein Gegner abstreiten. Doch es muss bezahlbar sein. Die Zeit für Prachtbauten ist bei der aktuellen Haushaltslage jedenfalls nicht reif. Ein Konzerthaus, das von allen Bürgern bezahlt wird, muss auch Bedürfnisse aller Bürger befriedigen. Auch populäre und kommerzielle Künstler müssen in einem solchen Haus spielen können. Es darf heutzutage nicht nur für ein Orchester gebaut sein. Es darf heute nicht mehr nur für eine Musikrichtung gebaut sein. Es muss einfach multifunktional sein, damit es sich trägt und für alle offen ist.
Die Schmollstimmung auf Seiten der Befürworter lässt dagegen den Schluss zu, dass sie sich mit dem Bau ein Denkmal setzen wollten und nicht wirklich andere Alternativen überhaupt in Erwägung gezogen wurden. Aber jetzt den Kopf in den Sand stecken und schmollen wäre das falsche Zeichen! Jetzt sollte dringend mit den Standortgegnern ein tragfähiges Konzept für ein bezahlbares Haus an einem akzeptablen Standort erstellt werden. Bis Herbst könnten die Pläne und die Finanzierung stehen. Ein Baubeginn nächstes Frühjahr wäre ein Bekenntnis pro Stadtentwicklung Konstanz. Damit hätte die Verwaltung die Mehrheit der Bürger hinter sich. Wenn die Verwaltung und der Gemeinderat aber jetzt das Projekt für die kommenden Jahre auf Eis legt, wird der Abstand zwischen Wähler und Rat noch größer werden.
Ein Rückzug aus dem Projekt wäre natürlich positiv für Radolfzell. Denn ein KKH wird sich sicherlich auch negativ auf Veranstaltungen in Radolfzell auswirken. So gesehen müssten wir Radolfzeller und auch die Singener froh sein, dass es in Konstanz noch lange dauern wird, bis sich wieder etwas tut.
Doch ich sehe es noch so kommen: Die KKH-Gegner bauen in 2 Jahren ein Konzerthaus und die KKH-Befürworter schauen in die Röhre.

Des isch ko Kanon
Des isch ko Kanon
Des isch de Karre vom Narrebomm!
Selten, aber es passiert. Das ist fast, wie wenn man geadelt wird, wenn der Spiegel über einen berichtet. Naja, wirklich groß ist es zwar nicht, aber das Spiegel-Team liest auch den Südkurier. Und zwar ganz genau, weil auch im Südkurier immer wieder gute Artikel stehen. Und nun fand die Spiegel-Redaktion einen Beitrag zur Schweinegrippe und Impfung im Südkurier lesenswert und verweist darauf:
Eigentlich ist Radolfzell ein beschaulicher Ort. Nachts werden die Bürgersteige hochgeklappt und morgens wieder runter. Eine Altstadt hat sich viele kleine Geschäfte bewahrt, die großen Ketten, die jeder Fußgängerzone einen Einheitslook verpassen haben sich glücklicherweise für Singen und Konstanz entschieden.